Geplante Rückkehr zum Präsenzunterricht – Bedenken und Forderungen

Geplante Rückkehr zum Präsenzunterricht Bedenken und Forderungen

[vc_row pix_particles_check=““][vc_column][vc_column_text]In einem weiteren Schreiben an die Minister Faßmann und auch an BM Wolfgang Mückstein sowie in Cc an die Bildungslandesrätin, die Bildungsdirektion, den ZA BMHS, die Bundesleitung GÖD BMHS und den Schülervertreter BMHS OÖ übermittelte der Fachausschuss seine Bedenken zum geplanten Vollbetrieb an allen Schultypen ab 17. Mai 2021.

Die berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sollen gerade dann also, wenn die Reife- und Diplomprüfung beginnt, den Vollbetrieb wieder starten. Dies erscheint uns eine bedenkliche Terminkonstellation zu werden! 

Der Vollbetrieb wird außerdem die Infizierung einer ganzen Generation mit einem Virus vorantreiben, dessen Langzeitfolgen überhaupt nicht bekannt sind – gar nicht bekannt sein können – mit wesentlichen Folgen für die Familien, sowie die Übertragung des Virus in den Familien und darüber hinaus.  

Die ab 16-Jährigen sind immer noch die Gruppe mit der höchsten Inzidenz im Land, in den BMHS werden Klassen geführt, die mehr als 30 Schüler und Schülerinnen umfassen! 

Wir fordern, den Schulen das medizinische Personal zur Verfügung zu stellen, damit die Testungen außerhalb des Unterrichts stattfinden können, und zwar vor dem Unterricht. 

Bei vollen Klassen ist die Wahrscheinlichkeit positiv getesteter Schülerinnen und Schüler sehr hoch, mit all den Folgen bis hin, dass die ganze Klasse samt unterrichtendem Personal erst recht wieder in Quarantäne geschickt werden muss! 

Die BMHS-Lehrerinnen und Lehrer in Oberösterreich erhielten außerdem alle erst Ende April ihr Impfangebot und zwar mit Astra. Die zweiten Impfungen sollen erst ab Anfang Juli stattfinden! Die Lehrerinnen und Lehrer sind also, sollte die Impfung überhaupt einen übertragungshemmenden Effekt haben, in diesem Schuljahr noch Überträger und des Weiteren selbst noch nicht ausreichend geschützt! 

Die Standesvertretung fordert außerdem, den Schulen die Autonomie zu geben, flexibel auf das Infektionsgeschehen und die schulspezifische Situation zu reagieren. 

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